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Thomas: Nach dem
langen Aufenthalt in Cairns war es ein echt gutes Gefühl wieder auf
dem Highway zu sein. Den letzten Abend in Cairns haben wir ja ordentlich
gefeiert, also sind wir erst gegen Mittag Richtung Norden losgecruised.
Nach 2 Stunden waren wir in Port Douglas. Der komplette Gegensatz zu Cairns.
Während in Cairns die Backpacker jeden Abend die Stadt rocken, ist
Port Douglas eher was für die gut betuchten. Man spaziert die Hauptstraße
entlang, während eine Stretchlimo vorfährt, und die Insassen
vor einem feinen Restaurant raus lässt. Überall sieht man edle
Ferienanlagen, und saubere Restaurants. Abends wird nicht auf Tischen
getanzt. In gediegener Atmosphäre werden Cocktails getrunken.
Hier konnten und wollten wir nichts bewegen. Wir haben stattdessen gute
12 Stunden gepennt, und sind morgens ausgeschlafen nach Cape Tribulation
gefahren. Und das ist ein Träumchen. Allein die Straße, die
einen dort hinbringt, ist für Kurvenfetischisten wie eine riesige
Ladung Latex! Eine in den Uhrwald geschnittene Straße, die sich
wie eine Schlange über die gebirgige Landschaft bewegt. Zwischen
den dichten Bäumen blickt man immer wieder runter zu den langen Stränden,
und bewundert den Ozean, der so blau ist, dass man am liebsten sofort
einspringen könnte. Auf dieser leckeren Strecke waren wir echt froh
dass George ein 4,1 Liter Herz hat. Der alte Mann ist die Berge hinaufgekraxelt
wir ein junger Gott, und hat sich auf den Talfahrten mit freudigen Fehlzündungen
bedankt! Ja, in den Bergen lässt der Braune gerne mal den Tiger raus!
In Cape Tribularion haben wir einige Zeit auf den fast Menschenleeren
Ständen Verbracht, und sind ein wenig durch den Regenwald gelaufen.
Haben ein Paar Kokosnüsse gepflückt, und ein Paar Hippietricks
auf dem Strand abgezogen.
Jetzt haben wir also auch die grüne Seite Australien kennen gelernt.
Ich persönlich muss auch gestehen, dass mir die Szenerie „Dschungel
trifft den Ozean, so farbenfroh wie nirgendwo“ besser gefällt
als „Das Outback ist so heiß und rot, die Kängurus am
Straßenrand sind alle tot“. Ich bin halt ein Tierfreund und
Küstenmensch.
Raphi: Genau. Ich stimme dem Thomas da voll zu. Hier gibt es vielleicht
Strände und Küstenstraßen... Hätte ich einen Wunsch
frei, würde ich mir einen Lotus Elise herwünschen und den ganzen
Tag diese total abgefahrene Küstenstraße langheizen. Der arme
George. Er musste ganz schön was aushalten als Lotus Ersatz. Aber
er hat das gut gemacht. Normalerweise sind wir immer die langsamsten auf
der Straße, diesmal kam uns keiner hinterher.
Die Strände sind hier wirklich traumhaft. Und Menschenleer. Vielleicht
weil man nicht baden darf. Die todbringenden Quallen, die Stinger, sind
hier im Wasser. Das ist echt ein ganz schön kastriertes Gefühl
bei so einem Meer nicht baden zu dürfen.
Port Douglas hatte aber ein Netz. Also konnten wir in einem abgesteckten
Bereich doch ins Wasser. Und das ist hier unglaublich warm. Nicht mal
beim reingehen fühlt sich das Wasser kalt an. Fast schon zu warm.
Nach unserem Junglewalk und Strandsession sind wir dann nach Townsville
aufgebrochen.
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| George im Jungle |
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| Strandweg mal anders |
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| Geht auch ohne Surfboard |
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| Strand: Zu heiß um barfuß zu gehen |
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| Zirkus am Cape Tribulation |
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| Unglaublich diese Schwerkraft |
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| Richtungsweisend |
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| Junglewalk |
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| Wo ist Tarzan? |
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| Mit der Ferry über den Daintree-River |
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