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George: Ich wollte
mich an dieser Stelle auch mal zu Worte melden. Ich bin zwar der Jüngste
von uns drein hier in OZ, aber man sieht ja sofort wer der Erwachsene
in diesem Trio ist. Was ich alles schon durchgemacht habe. Ich könnte
Euch so einiges erzählen, mache ich aber nicht. Das ist ja die Show
von den anderen beiden Spacken. Ich kann höchstens versuchen euch
die Story der Beiden aus einer objektiven Sichtweise zu beschreiben. Es
wurde ja schon mehr als ein Mal übertrieben. Bis jetzt haben die
beiden Puper nicht viel gemacht in Brisbane. Montag haben sie den letzten
Eintrag fertig gemacht, und sind anschließend Planlos durch die
Stadt gelaufen. Dienstag war auch nicht der Hammer. Planloses Wandern
von einem Pub zum nächsten. Übermäßiger Bierkonsum.
Und selbst in dieser großen Stadt haben sie nur Backpacker gefunden.
Sogar welche die sie auf Ihrer Reise schon getroffen hatten. Kaum echte
Brisbanananer zu finden. Gestern war dann ein anständiger Tag. Stadtbeschauung
und 2 Stunden mit der Ferry über den Brisbane River. Abends dann
ein paar Schmiernoff mit meiner Wenigkeit, und sinnloses Diskutieren,
nachdem die Beiden sich einen Blauen Eimer über den Kopf gestülpt
hatten. Heute, am Donnerstag haben sie ordentlich ausgeschlafen, und nach
einem vorbildlichen Frühstück versuchen sie schon 2 Stunden
in das Gym auf der anderen Straßenseite zu kommen. Aber ganz schön
schlapp die beiden. …Obwohl, jetzt gehen sie gerade los, dann bin
ich ja mal gespannt wie lange die beiden Eiernacken diesmal durchhalten.
Raphi: George sei ruhig. Du bist nur unser Hotel und Fortbewegungsmittel.
Wir sind seit fünf Tagen in Brisbane und ich kann jetzt sagen, dass
diese Stadt wirklich rockt. Brisbane ist echt schön. Alleine der
Fluss mit diesen schnellen Ferrys. Diese verglasten Hochhäuser im
US-Style. Dazu das Nachtleben. Brisbane hat 1,6 Millionen Einwohner, ist
also fast so groß wie Hamburg. Allerdings ist die Stadt ganz anders
aufgebaut. Im Downtown gibt es den CBD, den Central Business District.
Hier stehen die fetten Bürohochhäuser und drumherum verläuft
der Fluss. Ich steh ja auf diese fetten Glastürme. Aber was ich noch
besser finde ist das Nachtleben. Zum Beispiel das Stock Exchange. Mitten
im CBD, umgeben von Skyscrapern. Das ist eine Sportsbar. Draussen steht
in grossen Lettern „Rugby is our life“, aber der einzige Sport
der hier betrieben wird ist Trinksport. Das Stock Exchange gehört
wohl zu den nobleren Pubs in Brisbane, denn hier gibt es eine Tür
und einen Dresscode. Trotzdem wird hier gefeiert wie im Thomas Read in
Hamburg. Hier sind alle gut drauf und keiner hält viel auf sich.
Arroganz ist in diesem Land sowieso ein Fremdwort. Das ist wohl auch der
Grund warum man ständig Leute kennen lernt. Ich kann gar nicht zählen
wie oft ich mich in diesem Laden vorgestellt habe. Die Leute kommen einfach
auf dich zu und fragen dich wie dein Tag war. Ich habe in Australien auch
noch nie Leute streiten sehen. Kann man so was nicht nach Deutschland
importieren?! Wenn ich mir jetzt die Hamburger Partyszene vorstelle bekomme
ich das kotzen. Diese ganzen dummen arroganten Leute, die glauben sie
wären was ganz besonderes. Ahhh, es ist doch viel besser wenn einfach
alle locker und aufgeschlossen sind. Naja so schlimm ist es ja auch nicht,
aber es gibt halt viele Idioten in Hamburg. Jedenfalls haben wir hier
ordentlich gefeiert. Der Eintritt ist sogar umsonst und die Getränkepreise
fair.
Thomas: Ich würde fair finden, wenn die Getränkepreise alle
auf Null gesetzt würden, und die Türsteher uns für das
Eintreten bezahlen würden. Schließlich sind wir hier die Leute
mit den dicksten Tanzschuhen! Wir haben die letzten drei Nächte in
Brisbane bis zum Morgengrauen gerockt, und sind immer mit dem Taxi nach
Georgetown gefahren. Wir wohnen ja immer ein Paar Kilometer außerhalb
des Cityzentrums, da kostet uns das Taxi nur doppelt so viel wie der Bus,
und der ist wiederum nur halb so teuer wie ein Bahnticket in Deutschland.
Und wie teuer ist das nun? …nicht teuer!! Wenn man sowieso kein
Zaster mehr hat, dann kann es auch keine Rolle spielen!
Außer dem CBD gibt es auch noch „The Valley“, ein Ansammlung
von Discos, Pubs und Clubs. Wir waren wahrscheinlich in jedem von den
Läden, und ich glaube es war ziemlich lustig! Einen der Abende haben
wir in einer dritten Locations gestartet. Eine Straße in der fast
so viele Pubs waren wie in „The Valley“.
Ihr seht in Brisbane ist ordentlich was los! Die Stadt scheint sehr jung
und frisch. Man hat das Gefühl es gibt hier mehr junge Leute, und
die älteren haben mehr frische als ihre Altersgenossen in HH. In
Hamburg würde man halt keinen Grauhaarigen Mann auf einem BMX sehen
(bis auf Nobster), oder einen der sein Surfboard auf das Dach seines Rolls
Royce schnallt und in Richtung Strand fährt eh nicht. Auf Welle machen
ist in Hamburg ja etwas ganz anderes. Und es gäbe Kratzer im Lack…
Zu den Hochhäusern der City teile ich Raphis Meinung nicht ganz.
Ich finde Hochhäuser sind eine Feine Sache. Aber man kann sie ein
wenig interessanter gestallten als einfach nur getöntes Glas drauf
und Klimaanlage rein. Die Städte sind im Amistyle, und ich mag halt
Europa. Die Leute in Europa könnten aber Ruhig ein wenig mehr Style
von den Aussis übernehmen.
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| Wahre Größe |
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| Tretboot: Raphi tritt in die Pedalen |
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| Goerge darf nicht in die Fußgängerzone |
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| Schlechter Scherz: Weihnachten bei 32°C |
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| Deluxe Breakfast mit Sir George |
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| Kochkunst: Nudeln abschrecken |
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| Pierre Smirnoff in allen Variationen |
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| Prüfender Blick: Pierre erfüllt die Qualitätsnorm |
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| Günstig: Fürs trinken bezahlt werden |
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| Chefdancemaster in Action |
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